Wasserrettungssaison hat begonnen!

Auch wenn die momentane Wetterlage und die immer noch bestehenden Corona-Beschränkungen wenig einladend erscheinen, hat bereits am ersten Mai die diesjährige Wasserrettungssaison begonnen.

Das heißt, dass die Wasserrettungsstationen an Freizeitgeländen und größeren Seen mindestens an Wochenenden und Feiertagen tagsüber und bei Badewetter von den – rein ehrenamtlichen – Kräften der Wasserrettungsorganisationen BRK-Wasserwacht und DLRG besetzt werden.

An den ‚großen Seen‘ ist die Wasserrettung natürlich auch präsent, der Ammersee mit 8 Wasserrettungstationen, der Starnberger See mit 9 Wasserrettungsstationen (verteilt auf die angrenzenden Landkreise).

Außerdem befinden sich

  • im Landkreis Dachau 5 Wasserrettungsstationen
  • im Landkreis Fürstenfeldbruck 6 Wasserrettungsstationen
  • im Landkreis Landsberg 5 Wasserrettungsstationen
  • im Landkreis Starnberg 3 Wasserrettungsstationen

an Bädern und Seen.

Außerhalb dieser Wachzeiten stehen selbstverständlich ganzjährig die Schnelleinsatz- und Tauchergruppen der Organisationen mit ihren Einsatzfahrzeugen und speziellen Equipment zur Verfügung, teilweise technisch unterstützt von den örtlichen Feuerwehren.

Für die Alarmierungsplanungen des Rettungsdienstes – zu denen auch die Wasserrettung zählt – ist der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) zuständig. Über diesen erfolgt eine regelmäßige Abstimmung mit den beteiligten Behörden und Organisationen, um auch außerhalb der Stationszeiten eine adäquate Versorgung (mit teilweise erhöhtem Personal- und Einsatzmittelansatz) bei Wasserrettungseinsätzen zu gewährleisten.

Natürlich ist auch in der Wasserrettung in diesem Jahr Alles anders, die Einsatzkäfte müssen sowohl im Umgang miteinander als auch bei der Betreuung und Hilfeleistung von Patienten verstärkte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen beachten.

Nachdem auch unsere Wasserretter ihren Dienst rein ehrenamtlich verrichten und im Falle eines Alarmes aus der Arbeit oder aus der Familie zum Einsatz eilen, bitten wir – wie bei Allen Notrufen  – die Notwendigkeit eines schnellen und eventuell massiven Eingreifens zu überprüfen.

Wir sind für Euch da, bitte bleibt gesund!